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1. - 2. | 6. - 9. | 13. - 16. | 20. - 23. | 27. - 30. |
Do. 0610 +++ Fr. 0710 +++ Sa. 0810 +++ So. 0910 +++
Thorsten Passfeld |HH °| "zum falschen Freund" [ 1 - 9 ]
Diplompräsentation Arch'Dicted von Roy Wassif Bichay
[ 10 - 24 ]
Magazin für Architektur und Strasse

Das Lifestyle-Architektur-Magazin Arch'Dicted spricht vor allem junge Menschen (also auch die zukünftigen Bauherrn) an und bringt ihnen Architektur "durch die Hintertür" bzw. mittels besonderer Wahrnehmungsmöglichkeiten näher.
Es geht um Sport, Musik, Kunst und Mode, immer in Verbindung mit Architektur und der Frage "Was hat sich der Architekt dabei gedacht?" Ungewohnte Architektur bekommt eine andere Berechtigung.
Kommunikation zur Architektur sollte nicht nur einseitig stattfinden. Die Sichtweise der Menschen, die Gebäude nutzen und ihre Stadt wahrnehmen muss berücksichtigt werden. Dabei fällt auf, dass gerade junge Menschen Architektur oft überraschend anders nutzen als vom Architekten beabsichtigt.

Arch'Dicted setzt sich mit Hilfe von Fotos und Interviews mit einigen in Hamburg vorhandenen Subkulturen auseinander. Dabei steht die Architektur als verbindendes Glied im Mittelpunkt.

Arch Dicted nennt sich das "Magazin für Architektur+Strasse". Ein Blick ins Editorial verrät uns, dass wir die Diplomarbeit eines jungen Architekten namens Roy Bichay in den Händen halten. Und so dreht sich in dem Heft auch alles rund ums Thema Architektur, wobei die Erstausgabe sich speziell mit Hamburger Gebäuden, und den Subkulturen, die sie für ihre Zwecke missbrauchen bzw. sinnerweitern, beschäftigt: Skateboarding, BMX, Graffiti. Unter anderen kommt Lennie Burmeister zu Wort und erklärt uns seine Sichtweise von Städtebau. Sogar DAIM, einer von Deutschlands berühmteren Graffiti-Künstlern, hat ein mehrseitiges Interview, und insgesamt kann man sagen, dass Arch Dicted interessant zu lesen ist, andere Ansätze als die "gängigen" Lifestylemagazine bietet, als Nischenprodukt jedoch es schwer haben könnte, sich auf dem hart umkämpften Zeitschriftenmarkt zu etablieren. Ausgabe 2 ist bereits angekündigt, dann steht Berlin auf dem Plan. Sehr wenig Werbung, dafür aber auch satte 8 Euro. Für Architektur studierende Skater Pflicht. Erhältlich in manchen Kiosks und Skateshops, oder über Link Distribution.
Online rezension von David Duijkers auf boardmag.com
ab 20.Uhr HALMA |°HH| Konzert +++ weblink +++
[ 25 - 32 ]
° Thorsten Carstens - gitarre, lapsteel
° Andreas Voß - gitarren, bass
° Fiona McKenzie - schlagzeug
° Anna Bertermann - synthesizer, bass 

HALMA macht instrumental-musik, die man slowcore nennen könnte: aus ambient-, electronica und dubelementen.
Deepness wird ernstgenommen: die Band scheint Frequenzen über 1000 Hz abzulehnen. 2 Bässe plus Bassdrum lassen den Ohrensessel schon mal zum schaukelstuhl mutieren.
Das Hamburger Quartett existiert seit 1999. Bass- und Baritongitarre bilden auf festem Dub-Groove das Gerüst, das sehr sensibel von Lapsteel, Elektronik und field recordings ergänzt wird. Halma sind vier gleichberechtigte Akteure, die schöne Wendungen auf langen Bahnen ansteuern und den Pop dabei stets umschiffen. Sie verhelfen den frühen Tortoise, Tom Verlaine und Calexico tonmalerisch zu nächtlicher Blüte. "...raffinierte Akustik-/Elektronik-Mixtur auf Dub-Grundlage ...Let me travel" raunt jedes dieser Stücke, keine Frage.... Nicht zögern, reisefertig machen." SZENE HAMBURG sunday_service // fsk
Fat Flag [ 33 - 34 ] +++ weblink +++