BB ist ein dreitägiges Aktions- Musik- und Kunstgrossraumereigniss am sog. BLOCKBAU
(s. blockbau.org) in der Stockmyerstrasse, Hamburg-Mitte, Nähe Oberhafenkantine / Deichtorhallen.
Das gut verborgene, und weiträumige Areal plus 35qm grosse Holzhütte beherbergte und beförderte in den Jahren 2000 - 02 verschiedenste Aktivitäten und Unternehmungen von im weitesten Sinne kulturell-sozial-populär orientierten Personen, Gruppen und Organisationen.
Dieses Jahr jährt der Beginn der Idee eines OpenSpaces / Sources zum nunmehr 7.mal, gleichwohl der Ort seit Sommer 2002 nicht mehr (öffentlich) bespielt wurde, nichts desto trotz eine anstossende Wirkung auf eine Vielzahl von Personen, Handlungen, Projekten und Initiativen besaß und immer noch ausübt.
Im Zuge dieser Konkurrenzen und Kooperationen enstand ein heterogenes Netzwerk unterschiedlichst orientierter und manifestierter, ausgebildeter Kreateure, um deren Willen selbst und nicht zuletzt aus unserer tiefen Überzeugung heraus, dem Ort seine Würdigung im Auftrage der freien, geistigen und körperlichen Entfaltung und Formulierung zu erbringen.
Es gilt wieder an alter Spielstätte das Neue, die Zeit und den Widerstand qua einer sich zunehmend elitär und ausschliessend agierenden und selbst sich institutionalisierenden Kulturlandschaft und zu beschwören.
Insbesondere wird der interdisziplinäre, szeneübergreifende Charakter der BLOCKBAU-Projekte während 3er Tage BLOCKBAU BLEIBT! reaktiviert.
Die diesjährig stattfindende Veranstaltung führt wiederum Menschen, Produzenten, Literaten, Cineasten, Bildende, Darstellende -Künstler, Musiker, Terror, Horror, Spezialisten unter einen Dach zusammen.
Dabei wird der Kern, der Schwerpunkt von BLOCKBAU BLEIBT! in der Durchführung einer festivalähnlichen Situation mit einem breiten Spektrum sowohl an musikalischer als auch performativer Beiträgen liegen (s. Programm).
Die Absicht der verantwortlichen Planungsebene BLOCKBAU BLEIBT! besteht in der Zusammenkunft von Menschen vielschichtiger Herkunft und Funktion an einen öffentlichen Ort, der Initiierung eines gemeinschaftlichen Erlebnisses mit den zur Verfügung stehenden Mittel seiner Protagonisten.
Die Programmatik des Ortes und seiner Akteure:
Gleichberechtigung und Eigenverantwortung in gesellschaftlichen Prozessen symbolhaft darstellen und Handlungen vollführen, die über den bloßen Selbstdarstellungsakt hinausreichen.